Freiheits-Rebellin

 

12/5/2015 - Video

ich drehte mich um und blickte direkt in seine großen, unschuldigen Augen. in seinem Blick sah ich, wie traurig es ihn machte…wie traurig ich ihn machte. verdammt, das wollte ich nicht. ich verspürte das dringende Bedürfnis einen schritt auf ihn zuzugehen, ihn in den arm zu nehmen, seinen Herzschlag zu spüren. doch stattdessen schaute ich ihm ein letztes Mal in seine stahlblauen Augen und drehte mich um. weg von ihm. ich spürte wie meine Beine zu rennen begannen, während dicke Tränen an meine Wangen herunterliefen.

7/13/2015 - Photo

Er meldet sich nicht mehr. Schon seit Tagen habe ich nichts mehr von ihm gehört. Habe ich etwas falsch gemacht?

Er meldet sich nicht mehr. Schon seit Tagen habe ich nichts mehr von ihm gehört. Habe ich etwas falsch gemacht?

6/22/2015 - Photo

Ich lief hinaus auf die Straße. Ein Regentropfen traf mich auf die Stirn, dann noch einer…und noch einer. Ich spürte, wie es immer mehr wurden, wie sie mir die Wangen hinunterliefen wie Tränen. Ich spürte die beruhigende Kühle und die nassen Spuren,...

Ich lief hinaus auf die Straße. Ein Regentropfen traf mich auf die Stirn, dann noch einer…und noch einer. Ich spürte, wie es immer mehr wurden, wie sie mir die Wangen hinunterliefen wie Tränen. Ich spürte die beruhigende Kühle und die nassen Spuren, die sie hinterließen. Instinktiv legte ich meinen Kopf in den Nacken und schloss die Augen. Mittlerweile regnete es stärker. Ich spürte wie der Regen auf mein Gesicht prasselte und wie er langsam meine Kleider durchnässte. Es fühlte sich so an, als würde er meine Gedanken sortieren. Alle Probleme schienen auf einmal ganz weit weg. Ich lebte im Jetzt, genoss jeden einzelnen Regentropfen, jeden Atemzug und fühlte mich frei, sorgenlos.

6/21/2015 - Video

Seine Hand wandert von meinen Lippen über meine Brust bis zu meinem Bauchnabel. Ein Schauer durchfährt mich. Mein Herz beginnt schneller zu schlagen. Genussvoll schließe ich meine Augen. Mit seinen Lippen arbeitet er sich zärtlich von meinem Bauchnabel weiter nach unten. Kurz vor meinem Hosenbund stoppt er. Mir entfährt ein Stöhnen. Auch mit geschlossenen Augen merke ich, wie er mich ansieht. Ich lasse ihn zappeln, warte bis er ungeduldig meinen Bauchnabel mit kreisenden Bewegungen umfährt, während sein starrer Blick immer noch auf mir ruht. Erst dann öffne ich meine Augen wieder. Er stützt sich hoch, bis er sitzt, packt mich und zieht mich zu sich hoch. Suchend wandern seine Lippen auf meinem Gesicht umher, bis sie auf meinen verharren. Seine Zunge fängt an, mit meiner zu spielen. Wir küssen uns immer stärker, intensiver, fordernder. Er presst mich an sich, fährt mit seinen Händen leidenschaftlich durch meine Haare. Die Welt um mich verschwimmt. Geräusche nehme ich nur noch wie durch eine dicke Watteschicht wahr. Jetzt gibt es nur noch ihn und mich…Ihn und mich…Er und ich.

6/21/2015 - Photo

Selbst sein Gesicht, das ich so gut zu kennen glaubte, erschien mir in diesem Moment fremd. Wie konnte das nur passieren?
Ich zuckte erneut zurück, als er auf mich zukam. Das Messer, das er in seiner rechten Hand hielt blitze auf, als das Deckenlicht...

Selbst sein Gesicht, das ich so gut zu kennen glaubte, erschien mir in diesem Moment fremd. Wie konnte das nur passieren?
Ich zuckte erneut zurück, als er auf mich zukam. Das Messer, das er in seiner rechten Hand hielt blitze auf, als das Deckenlicht sich in ihm reflektierte. Oh mein Gott. Er meinte es also wirklich ernst. Doch ich wollte nicht kampflos aufgeben. Wütend starrte ich ihn an. Er lächelte während sich die Reichweite zwischen uns mit jeder Sekunde verringerte.
“Möchtest du noch etwas letztes sagen, Süße?” Ich hätte seine Stimme fast überhört, so laut schlug mein Herz inzwischen gegen meine Rippen.
“Nenn mich nicht Süße!”, zischte ich leise.
Ein amüsiertes Lachen.
“Wenn das dein letzter Wunsch ist…”
Er stand nun direkt vor mir. Zielstrebig führte er das Messer an meinen Hals. Ich schloss die Augen, als die eiskalte Klinge meine Haut berührte.
Bitte lieber Gott, lass es schnell gehen, stieß ich gedanklich ein Stoßgebet aus.
Der Druck an meinem Hals verstärkte sich. Ein metallischer Geschmack machte sich in meinem Mund breit. Mein Atem ging rasselnd. Dann wurde mir schwarz vor Augen.

6/21/2015 - Video

Er nimmt meine Hand, fängt an zu rennen und zieht mich mit sich. Ich lasse es geschehen, folge ihm durch die dunklen Straßen. Außer uns ist niemand hier. Klar, wer sollte schon mitten in der Nacht durch die Stadt eilen?!
Je weiter wir rennen, desto sicherer fühle ich mich. Mein Alltagsleben scheint auf einmal so weit weg, unantastbar. Für einen kurzen Moment vergesse ich sogar all die Probleme und Sorgen, all die unbeantworteten Fragen und zu viel gesagten Wörter. Ja, für einen kurzen Moment fühle ich mich leicht, frei, unbeschwert. So, wie ich eigentlich hätte sein sollen. So, wie alle mich erwarten. So, wie ich nicht bin. So…normal. Es fühlt sich gut an.

6/20/2015 - Photo

Er sieht mich an, mit diesem einen bestimmten Blick, mit dem er mich jedesmal weich kriegt. Unter dem ich sofort anfange zu schmelzen, nachzugeben. Dieser Blick, mit dem er alles bekommt, was er von mir verlangt. “Du. Musst. Stark. Bleiben.”, teilt...

Er sieht mich an, mit diesem einen bestimmten Blick, mit dem er mich jedesmal weich kriegt. Unter dem ich sofort anfange zu schmelzen, nachzugeben. Dieser Blick, mit dem er alles bekommt, was er von mir verlangt. “Du. Musst. Stark. Bleiben.”, teilt mir mein Verstand mit. Stark bleiben. Als ob ich das noch nie versucht hätte. Er gewinnt natürlich. Wie immer. Ich fühle mich schwach, benutzt, beraubt, betrogen. Die Schmetterlinge sind verschwunden. Stattdessen breitet sich Kälte in meinem Bauch aus. Wie konnte ich ihm nur vertrauen?!